Netzwerk für Kreuzfahrttourismus in der Ostsee

Unter dem Markennamen »Cruise Baltic« schlossen sich im Jahr 2005 18 Häfen aus zehn Ländern in einem Marketingprojekt zusammen, um den Kreuzfahrttourismus in der Ostsee anzukurbeln. Ziel war und ist es, die Anzahl der Kreuzfahrtpassagiere in den einzelnen Hafenstädten zu erhöhen.

Rostock ist durch die Hafen-Entwicklungsgesellschaft in dem »Baltic Cruise Project« vertreten und einziges deutsches Gründungsmitglied in diesem internationalen Netzwerk.

Die Initiatoren des Projekts waren Kopenhagen und Stockholm, die zu den am häufigsten frequentierten Kreuzfahrthäfen in der Ostsee gehören. Weitere Gründungsmitglieder in dem Hafenverbund waren: Helsingør in Dänemark, Kalmar, Malmö, Helsingborg, Visby, Karlskrona in Schweden, Turku und Helsinki in Finnland, St. Petersburg in Russland, Tallinn in Estland, Riga und Liepaja in Lettland, Klaipeda in Litauen, Gdynia in Polen und als einziger Nicht-Ostseehafen Oslo in Norwegen.

Das Marketing-Projekt wurde die ersten drei Jahre durch die Europäische Union mit INTERREG-Mitteln gefördert und wird seit 2007 ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge finanziert.