Dienstag, 04. Februar 2020

„Jumbo Vision“ ändert Liegeplatz

Zeitpunkt der Bergung der gesunkenen Krane steht noch nicht fest

Die Vermessungsergebnisse zur genauen Lageerkundung der beiden ins Hafenbecken B des Überseehafens gestürzten mobilen Hafenkrane liegen nun vor. Darüber informiert das Hafen- und Seemannsamt.

 

Der Schwimmkran „Baltic Lift“ hat heute Vormittag die Taucher unter Wasser beim Abbergen schwerer Kleinteile unterstützt, um so die einzelnen Öl-Tanks für das Abpumpen sicher erreichen zu können.

 

Während der Untersuchung des Unterwasserschiffes der „Jumbo Vision“ durch Taucher waren  keinerlei Schäden festgestellt worden. Das Schiff wird heute gegen 14 Uhr verholt und erhält einen Liegeplatz südlich vom jetzigen Standort außerhalb des  Schadbereiches.

 

Die Abstimmungen zu den möglichen Szenarien eines Bergungskonzeptes werden in den nächsten Tagen fortgesetzt. Ein Zeitpunkt für die Bergung lässt sich derzeit noch nicht benennen. Möglichkeiten zur baldigen Öffnung des Hafenbeckens und somit für eingeschränkt zulässigen Schiffsverkehr werden gegenwärtig geprüft.

 

Die vorbereitenden Arbeiten zum Abpumpen der Betriebsstoffe sind mittlerweile abgeschlossen. Nach der Verholung der „Jumbo Vision“ heute Nachmittag wird mit dem Abpumpen der in den gesunkenen Kranen vorhandenen Stoffe begonnen. Dafür werden etwa zwei Tage veranschlagt.

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